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Förderverein:

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2010

 


Gründungsversammlung des Fördervereins

Die Gründungsversammlung des Fördervereins Freibad Unkel e.V. fand am 08.06.2006
in Unkel statt. Es nahmen neben zahlreichen Bürgern auch Mitglieder des Stadtrates und
der Gemeindeverwaltung sowie der Bürgermeister der Stadt Unkel teil. Insgesamt waren
ca.50 Teilnehmer anwesend.

Es wurde ausgiebig, teils auch kontrovers über folgende Fragen diskutiert:

  • Wird die Gründung des Förderverein die Platzierung auf Platz 1 der Förderliste des Landes behindern?
  • Wie wahrscheinlich ist die Förderung des Landes? Beim Sonderfonds wurden ca. 100 Freibäder angemeldet.
  • Warum musste das Bad geschlossen werden?
  • Was muss renoviert werden?
  • Wie viel wird es kosten, das Bad in 2007 wieder öffnen zu können und wie wahrscheinlich ist dies?
  • Im Ergebnis war man sich aber einig, dass das Freibad ohne den Förderverein zu 99%
    nie wieder geöffnet wird. So wurde der Förderverein Freibad Unkel e.V. mit einer
    Enthaltung ins Leben gerufen. Anschließend wurde die Satzung beschlossen und ein
    vorläufiger Vorstand benannt. Dieser soll die ordentlichen Wahlen vorbereiten.

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    Mitgliederwerbung Juni 2006

    18./19. Juni 2006

    Am Samstagvormittag und Sonntagnachmittag haben wir unseren Stand am Vorteil Center in Unkel aufgebaut. Am Samstagnachmittag beim Bürgerfest im Fritz-Henkel Park.

    Dort haben wir den Förderverein vorgestellt, neue Mitglieder und Spender geworben. Der Zuspruch war durchweg freundlich und zeugte von regem Interesse. Durch die intensive Berichterstattung der einzelnen Tageszeitungen waren die Besucher aus den verschiedenen Gemeinden der VG Unkel gut informiert. In vielen Gesprächen wurde der Unmut darüber geäußert "...wie es soweit kommen konnte...", dass unser Freibad in diesem Jahr nicht für dem Schwimmbetrieb geöffnet wird.


    Bei den letzten Vorbereitungen: Thomas Ottersbach (l.) und Christiane Rasch (r.)


    Der Stand am Vorteil Center am Samstag Vormittag. Jörg Rettkowski (l.) und Christiane Rasch (r.)

     


    Der Stand am Vorteil Center am Sonntagnachmittag. Steffi Marinkowic (l.) und Christiane Rasch (r.)

     

    Spontan hat sich eine Gruppe von vier jungen Schülerinnen aus Unkel Heister gebildet, die "bewaffnet" mit Antragsformularen und Satzungen von Haus zu Haus gezogen sind, um weitere Mitglieder zu werben. Dabei kamen zusätzlich noch Spenden in Höhe von ca. 200Euro zusammen. Nachdem ihnen bekannt wurde, dass sie auch selbst Mitglied werden können, haben sie sich entschlossen, auch die Schüler in ihren jeweiligen Schulen in der nächsten Wochen darauf an anzusprechen. Weiter so!


    Von links Julia Klein, Vanessa Weyrich, Ann-Kristin Hofer und Jasmin Endris

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    1. Mitgliederversammlung am 13.Juni 2006

    Bei dieser Versammlung wurden der Vorstand gewählt und die Ziele des Fördervereins deutlicher herausgearbeitet. Außerdem wurde ein Familienbeitrag in Höhe von 30,- Euro eingeführt.

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    Highlights der Vorstandssitzung vom 07.August 2006

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    1.Mitgliederversammlung des Fördervereins Freibad Unkel e.V. im Jahr 2007
     

    Gemeinnützigkeit anerkannt, neue Schatzmeisterin gewählt und eine wichtige Hemmschwelle für Beitritt beseitigt

    Unkel – Das neue Jahr hat begonnen – Zeit über die bisherige Arbeit zu informieren und notwendige Änderungen an der Satzung und der Besetzung des Vorstandes vorzunehmen. Zur 1. Mitgliederversammlung im Neune Jahr trafen sich am Montag die Mitglieder des Fördervereins Freibad Unkel e.V. im Hotel Haus Bergblick in Rheinbreitbach.

    „Am wichtigsten war für uns die Änderung des Verwendungszweckes des Vereinsvermögens, sollte sich der Verein auflösen“, sagte die erste Vorsitzende des Vereins, Katja Lorenzini, „für viele war dies ein Grund dem Verein nicht beizutreten“. Bisher sollte das Geld an die Verbandsgemeinde gehen. Künftig wird die letzte Mitgliederversammlung bei einer möglichen Auflösung des Vereins darüber entscheiden, welchem gemeinnützigen Zweck das Restvermögen zur Verfügung gestellt wird.

    Eine weitere wichtige Änderung hat sich bei der Besetzung des Vorstandes ergeben. Die bisherige Schatzmeisterin Anna Roos wurde von Hilla Welsch, von Blumen Welsch aus Unkel, abgelöst. „Wir danken Anna für ihre bisherige Arbeit und bedauern es sehr, dass sie zurückgetreten ist“, sagte Katja Lorenzini, „aber mit Hilla Welsch haben wir glücklicherweise eine sehr kompetente Nachfolgerin gefunden.“

    Zudem wurde der Abstimmungsmodus bei Mitgliederversammlungen geändert. Künftig haben nur anwesende Mitglieder ein Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts durch Bevollmächtigung ist nicht mehr möglich.

    Nach den formalen Änderungen berichteten der zweite Vorsitzende Thomas Ottersbach über den derzeitigen Sachstand zum Verein und Katja Lorenzini zum Sachstand der Planungsüberlegungen. Ersterer konnte vermelden, dass der Vermein mittlerweile über 300 Mitglieder hat, im November die Gemeinnützigkeit des Vereines seitens des Finanzamtes Neuwied anerkannt wurde und der Verein im Vereinsregister eingetragen ist. „Wir dürfen uns jetzt offiziell e.V. nennen“.
    Auch die Planung macht gute Fortschritte. Nachdem in einem Gespräch mit dem Gesundheitsamt klar wurde, dass eine Wiedereröffnung im jetzigen Zustand nicht realisierbar ist, werden derzeit Angebote zur Sanierung der Filteranlagen und der Becken in verschiedenen Ausführungen eingeholt.

    „Das gesamte Bad auf einmal zu sanieren wird wohl kaum zu stemmen sein“, sagte Katja Lorenzini, „wir werden voraussichtlich Schrittweise vorgehen müssen.“

    Als erstes soll dabei das große Becken in Angriff genommen werden, wobei nach Ansicht der Planungsgruppe sowohl das 50 Meter Becken, als auch der 5 m Sprungturm erhalten bleiben sollen. „Diese beiden Dinge unterscheiden uns von den reinen Spaßbädern in der näheren Umgebung und sind somit neben dem schönen Gelände unsere großen Pluspunkte“, erläutert Lorenzini diese Entscheidung. Sobald die Kostenvoranschläge vorliegen wird die Planungsgruppe ein Konzept erarbeiten, welches dann der Verbandsgemeinde in einem Gespräch vorgestellt werden soll. „Uns beschäftigt jedoch nicht nur das Sanierungskonzept, auch über ein späteres Betreiberkonzept machen wir uns Gedanken“, so Lorenzini weiter , „denn vom wirtschaftlichen Betrieb hängt letztendlich die Zukunftsfähigkeit unseres Freibades ab.“

    Der Förderverein Freibad Unkel e.V. ruft alle Bürger der Verbandsgemeinde auf die Bemühungen zum Erhalt des Freibades, welches nicht nur das Freibad der Stadt Unkel, sondern der gesamten Verbandsgemeinde ist, durch ihre Mitgliedschaft zu unterstützen.

    Anmeldeformulare und weitere Informationen über die Arbeit und die Veranstaltungen des Fördervereins gibt es auf der Internetseite
    www.foerderverein-freibad-unkel.de.

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    Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freibad Unkel e.V. im Jahr 2007


     

    Robin Syllwasschy neues Mitglied im Vorstand -

    Sanierungskonzept vorgestellt: rund 700.000,- EURO erforderlich

    Verbandsgemeinde Unkel – Am vergangenen Donnerstag fand in der Gaststätte zur
    Traube in Unkel die erste Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freibad Unkel e.V.
    nach seiner Gründung im vergangenen Sommer statt. Obwohl der 2. Vorsitzende Thomas
    Ottersbach die stolze Anzahl von 350 Mitgliedern verkünden konnte, waren nur wenige
    Mitglieder gekommen.

    Zunächst wurden die Formalitäten erledigt. Nach dem Bericht des Vorstandes durch
    Thomas Otterbach und dem Bericht der Schatzmeisterin Hilla Welsch wurde der Vorstand
    entlastet. Die beiden Kassenprüfer Markus Fischer und Johanna Meyer wurden für ein
    weiteres Jahr wiedergewählt. Unter Punkt 4 stand die Wahl eines neuen stellvertretenden
    Geschäftsführers auf der Tagesordnung. Bernd Meyer musste das Amt leider aus beruflichen
    Gründen aufgeben. Einstimmig wurde Robin Syllwasschy zu seinem Nachfolger gewählt.

    Der wesentlichste Punkt des Abends war jedoch die Vorstellung des Sanierungskonzeptes
    durch die erste Vorsitzende, Katja Lorenzini. Das Grobkonzept ist das Ergebnis zahlreicher
    Gespräche, Ortstermine, Messebesuche und Schriftverkehr mit verschiedenen Anbietern.
    Dabei wurden Varianten für die Sanierung des Beckens und der Wasseraufbereitung
    untersucht und angefragt.

    Das Ergebnis: das 50 Meter Schwimmerbecken lässt sich in seiner jetzigen Größe, mit einem
    integrierten Nichtschwimmerbereich, einschließlich der Erhaltung des 5 Meter Sprungturms
    und der erforderlichen Wasseraufbereitung, für rund 700.000 EURO wieder in Betrieb nehmen.
    Dabei würde die bestehende Filteranlage saniert und weiterverwendet werden. Das Becken
    würde nach der Sanierung der undichten Fugen, der Erneuerung des Beckenkopfes und dem
    Einbau der erforderlichen Durchströmungstechnik wider als gefliestes Becken zur Verfügung
    stehen. Neu errichtet werden müsste ein so genanntes Schwallwasserbecken um das überschwappende
    Wasser aufzufangen und wieder aufzubereiten. Eigenleistungen der Vereinsmitglieder wurden
    bei den Kosten noch nicht berücksichtigt.

    Alternativ zur Sanierung der vorhandenen Filteranlage wurde die Möglichkeit geprüft das Wasser
    biologisch aufzubereiten. Der hierfür erforderliche Teich sollte möglichst außerhalb des
    Hochwasserbereiches angelegt werden. Die Suche nach einer hierfür geeigneten Stelle war jedoch
    bisher erfolglos. Dennoch verfolgt der Förderverein diese Variante als Alternative weiter, da sie
    erhebliche Vorteile biete: sowohl die Herstellung, als auch die Betriebskosten sind, nach Aussage
    eines erfahrenen Fachplaners, erheblich günstiger als eine herkömmliche Wasseraufbereitung mit
    Chemikalien. Zudem wäre ein chemiefreies Bad bei der zunehmenden Zahl der Allergiker ein
    hervorragendes Alleinstellungsmerkmal mit dem sich Werben lässt.

    Zum Schluss machte der Vorstand auf die nächste bevorstehende Veranstaltung aufmerksam:
    Am Samstag den 29. September findet erneut die „Meisterschaft der Vereine“ statt.
    Im vergangenen Jahr hatte diese Veranstaltung, nach dem Vorbild von Spiel ohne Grenzen, großen
    Anklang gefunden. Alle Mitglieder sind aufgerufen sich als Helfer beim Vorstand zu melden.

    Lesen Sie die Presse Mitteilung hier.

     

    Sanierungskonzept für das Freibad Unkel, Stand September 2007

    Das Fazit:
    Gemäß diesem ersten Grobkonzept kann das 50 m Schwimmerbecken und die vorhandenen
    Technikanlage für rund 700.000,- EURO saniert werden. Alle Vorgaben der DIN 19643
    „Aufbereitung von Schwimm- und Badesbeckenwasser, Stand 04.1997, werden dabei eingehalten.

    Lesen Sie den kompletter Bericht hier.


    So könnte das Freibad mit 50m Bahn, Nichtschwimmerbecken und Sprungturm aussehen.
    Hier die Detailzeichnung als PDF.

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    Mitgliederzahl hat die 400 Überschritten !

    Aktuell hat der Förderverein 404 Mitglieder.
    Es ist uns eine besondere Ehre Ingrid Borgmann als 400. Mitglied begrüßen zu dürfen.

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    Unser neuer Flyer ist fertig!

    Um wieder verstärkt in der Öffentlichkeit zu erscheinen haben wir uns entschlossen
    unsere Beweggründe, die aktuelle Situation und einen Ausblick in die Zukunft zu
    Papier zu bringen.

     

    Flyer als PDF.

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    Pressemeldung 12.03.2008

    Ergänzende Nutzungen für das Freibadgelände gesucht

    Förderverein Freibad Unkel nimmt Kontakt zu anderen Vereinen auf

    Verbandsgemeinde Unkel – Eines der Pfunde mit dem das Unkeler Freibad
    lange Jahre wuchern konnte ist das großzügige Gelände mit dem wunderschönen
    alten Baumbestand. Im Zuge der Bemühungen um die Sanierung und Wiederinbetriebnahme
    des Freibades hat der Förderverein Freibad Unkel e.V. nun Kontakt zu anderen Vereinen
    der Verbandsgemeinde aufgenommen. Ziel der Gespräche ist es, gemeinsam mögliche
    ergänzende Nutzungen für das Gelände zu finden.

    „So eine Fläche eignet sich ja nicht dazu sein Handtuch darauf auszubreiten“, sagte die
    Vorsitzende des Vereins, Katja Lorenzini, „zumal außerhalb der Badesaison das Areal
    meist ungenutzt bleibt.“ Eine mögliche ergänzende Nutzung könnte beispielsweise sein,
    dass Vereine von Hallensportarten ihr Training in den Sommermonaten ins Freie verlegen.
    Die Vereine würden hierfür einen gewissen Kostenbeitrag leisten, dafür dürften die
    Mitglieder hinterher noch Mal ins kühle Nass springen. Voraussetzung ist dabei immer,
    dass die entsprechenden Möglichkeiten geschaffen werden können und dass sie mit der
    Freibadnutzung und den Bedürfnissen der Anlieger vereinbar sind. Zudem müssen die
    Vorschläge mit der Verbandsgemeindeverwaltung abgestimmt werden.

    „Unser Ziel ist es, möglichst viele Vereine und Bürger der Verbandsgemeinde in die
    Nutzung des Freibadgeländes mit einzubinden“ sagte der zweite Vorsitzende des Vereins,
    Thomas Ottersbach, „damit soll auch ein tiefere Verankerung der Einrichtung in der
    Bevölkerung der Verbandsgemeinde erreicht werden“.

    Ein erstes Gespräch hat bereits mit dem Vorstand des Touristik und Gewerbe Vereins
    statt gefunden. Auf Einladung des Vorsitzenden, Dieter Bogolte nahmen Mitglieder
    des Fördervereins an der Vorstandssitzung im Februar teil.

    Aber nicht nur Vereine werden um Ideen gebeten. Jeder der hierzu einen Vorschlag
    machen möchte, kann dies gerne tun unter der E-Mail Adresse:
    info@foerderverein-freibad-unkel.de oder direkt an eines der Vorstandsmitglieder.

    Pressemitteilung als PDF.

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    Pressemeldung / Leserbrief 13.06.2008

    Unterstützung gerne – Politisierung nein danke!

    Die Bemühungen des Fördervereins Freibad Unkel e.V. gelten ausschließlich der Wiedereröffnung des Bades.

    Eigentlich freuen wir uns als Förderverein Freibad Unkel e.V. über jede Unterstützung bei unseren Bemühen unser aller Freibad zu retten. Doch bedauerlicherweise scheint es nicht möglich zu sein, das dies tatsächlich nur in der Sache geschieht. Immer wieder gibt es Versuche unsere Arbeit zu politisieren.

    Der Förderverein Freibad Unkel e.V. hat sich von Anfang an bewusst entschieden unpolitisch zu arbeiten, damit sich möglichst alle Bürgerinnen und Bürger hier engagieren können. Unsere Bemühungen gelten ausschließlich der Wiedereröffnung des Freibades.

    Wir bitten daher alle politischen Parteien künftig davon abzusehen unseren Verein und / oder unsere Internetseite mit ihren Aktionen oder Publikationen, wie zuletzt durch die Partei Die Linke in Unkel im „Blick Aktuell Unkel“ geschehen, in Verbindung zu bringen. Selbstverständlich kann und soll sich jeder in der Sache äußern, aber bitte nicht mit oder in unserem Namen.

    Wer den Förderverein unterstützen möchte ist herzlich willkommen dies im Verein und bei unseren Veranstaltungen zu tun.

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    Jahreshauptversammlung Förderverein Freibad Unkel e.V.

    Der Alte Vorstand ist der Neue Vorstand
    Sanierungs- und Betriebskonzept für ein Naturbad vorgestellt

    Am vergangenen Mittwoch hatte der Förderverein Freibad Unkel e.V. zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Rund 30 Mitglieder waren in den Bürgersaal nach Erpel gekommen. Neben der Neuwahl des Vorstandes stand vor allem die Vorstellung des Sanierungs- und des Betriebskonzeptes auf der Tagesordnung.
    Nach dem Jahresbericht des Vorstandes, in dem Thomas Ottersbach über zahlreiche Aktivitäten des Vereins berichtet konnte, und dem Kassenbericht von Hilla Welsch – der Verein hat aktuell 439 Mitglieder und das „Vereinsvermögen“ betrug zum Stichtag 31.12.2007 rund 8.665 Euro - wurden der Vorstand und die Schatzmeisterin von den anwesenden Mitgliedern entlastet.

    Bis auf die stellvertretende Schatzmeisterin Christiane Rasch, die aus zeitlichen Gründen nicht wieder kandidierte, stellten sich anschließend alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl. Sie wurden einstimmig im Amt bestätigt. Alte und neue Vorsitzende ist damit Katja Lorenzini, zweiter Vorsitzender bleibt Thomas Ottersbach, Geschäftsführer ist Werner Henneker, zweiter Geschäftsführer Robin Syllwasschy und Schatzmeisterin für weitere zwei Jahre ist Hilla Welsch. Neu im Team, als Nachfolger für Christiane Rasch, ist Jörg Rettkowski, der jedoch bereits seit über einem Jahr die Arbeit des Vorstandes tatkräftig unterstützt und unter anderem die Homepage des Vereines pflegt. Als neue Kassenprüfer stellten sich Klaus Schlüter und Dieter Rasch zur Verfügung.


    Bild: H.J: Handt

    Haupttagesordnungspunkte des Abends waren die Vorstellung des Sanierungs- und des Betriebskonzeptes. Werner Henneker erläuterte zunächst die Planung das Freibad Unkel zu einem „Freibad mit biologischer Aufbereitung“ (Naturbad) umzubauen. Neben den bereits vorhandenen Pluspunkten des Freibades - 50 Meter Bahn, 5 Meter Sprungturm, große Liegewiese und gute Erreichbarkeit - käme damit ein weiteres herausragendes Alleinstellungsmerkmal hinzu. „Wir wären das bisher einzige Naturbad in der näheren Umgebung“, sagte Katja Lorenzini, „die Erfahrung anderer Naturbäder zeigt, dass sie eine große überregionale Anziehungskraft haben“.

    Für den Umbau zum Naturbad hatte der Förderverein eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Demnach beträgt die Investitionssumme, um das Freibad wieder in Betrieb nehmen zu können, rund 875.000 Euro. Mögliche Eigenleistungen durch den Verein wurden hierbei noch nicht berücksichtigt. „Unser Ziel war es mit den Sanierungskosten deutlich unter einer Million zu bleiben“, sagte Werner Henneker, „das ist uns gelungen“.

    Doch der Förderverein hat sich nicht nur vorgenommen das Bad zu sanieren, sonder möchte es auch betreiben. „Wir als Verein haben ganz andere Möglichkeiten als es eine Kommune hat“, sagte Katja Lorenzini, „wenn wir das Freibad nicht nur wieder in Betrieb nehmen, sonder vor allem dauerhaft erhalten möchten, müssen wir uns auch dieser Aufgabe stellen“.

    Ein großer Vorteil eines Naturbades sind die geringeren Betriebskosten und die höhere Flexibilität in der Betriebsführung. In ihrer Präsentation (hier zur Ansicht der Präsentation klicken) stellte Katja Lorenzini die wirtschaftliche Situation des Freibades vor der Schließung, den Prognosen für ein Freibad nach einer Sanierung gemäß der von der Verbandsgemeinde in Auftrag gegebenen, mittlerweile jedoch verworfenen, Planung und den Prognosen für ein Naturbad gegenüber.

    Das Fazit dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist: Trotz deutlich zurückhaltenderen Prognosen für ein Naturbad, in Bezug auf die Entwicklung der Besucherzahlen und der damit verbundenen Steigerung der Einnahmen durch Gebühren, wird durch die erheblich geringere erforderlichen Kapitalaufnahme und der Senkung der Betriebskosten ein zur Planung der Planungsgruppe Bad vergleichbarer guter Kostendeckungsgrad erreicht.

    Der Vorstand wurde von den Mitgliedern beauftragt auf der Grundlage der vorgestellten Konzepte weitere Gespräche mit der Verbandsgemeinde Unkel zu führen. Auf die Frage nach einer zeitlichen Prognose antwortete Werner Henneker: „Wir haben die ersten beiden Jahre unserer Amtszeit mit der Planung verbracht, wir hoffen, dass wir in den nächsten beiden Jahren die Umsetzung realisieren können“.

     

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    Jahreshauptversammlung Förderverein Freibad Unkel e.V.

    26.11.2009 Sachstandsbericht

     In der Mitgliederversammlung am 27. August 2008 haben wir unser Sanierungskonzept „Naturbad“ sowie eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorgestellt. Damit alle auf demselben Informationsstand sind wiederhole ich hier noch mal die wesentlichen Eckdaten. Dies sind die Vorstellungen des Fördervereins.


    Sanierung

    * Das 50 m Becken einschließlich Sprungbereich und 5 m Sprungturm bleiben erhalten

    * An einem Ende wird der Boden so angehoben, das ein integrierter Nichtschwimmerbereich entsteht

    * Das Becken wird als Folienbecken ausgebildet

    * In dem ehemaligen Jugendbecken wird ein so genannter Neptunfilter der Firma Polyplan untergebracht. Der Neptunfilter gehört in den Bereich der Pflanzenkläranlagen. Hierzu wird das Becken mit speziellem Edel-Splitt gefüllt, das verbrauchte Wasser aus dem Schwimmbecken wird über Düsen verrieselt, sickert durch den Kies und wird dabei gefiltert und gereinigt. Am Boden wird das Wasser über ein Dränagesystem gesammelt und in das Schwimmbecken zurückgeleitet. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung liegt vor, wer möchte kann diese hier einsehen oder aber sie steht auch auf unserer Internetseite.

    * Zunächst soll das Kleinkinderplanschbecken in der gewohnten Weise erhalten bleiben. Das Becken war in der Vergangenheit nicht an das Filtersystem angeschlossen sondern wurde fortlaufend mit Frischwasser beschickt. Langfristig ist es wünschenswert im Bereich des ehemaligen Jugendbeckens eine Kleinkinderanlage mit Wasserkaskaden unter zu bringen und diese ebenfalls über den Naturfilter zu beschicken.

    * Kostenplanung: Für die Sanierung bzw. die Umgestaltung in ein Naturbad in der vorliegenden reduzierten Form wurden Kosten von rund 800.000 Euro ermittelt. Hierbei sind die Kosten für die Sanierung der Gebäude noch nicht berücksichtigt. Hierfür müssten ohne Berücksichtigung von Eigenleistungen weiter 300.000 Euro eingeplant werden. Die Gebäude sind in einem Zustand, in dem sie (abgesehen vom Kiosk) weiter betrieben werden können. Die Gebäude können zu einem späteren Zeitpunkt mit erheblichen Eigenleistungen saniert werden.

    Trägerschaft / Betrieb

    * Der Förderverein übernimmt die Trägerschaft des Bades und ist damit auch bei der Sanierung federführend (Vorteil: keine öffentliche Ausschreibung, Ausführung durch regionale Firmen, Eigenleistungen möglich). * Der Förderverein übernimmt nach der Sanierung den Betrieb (Vorteil: z.B. Vereinsbadezeiten / Veranstaltungen)

    * Die VG stellt das Personal (wie in der Vergangenheit auch wird das Personal in den Wintermonaten im kommunal betriebenen Hallenbad eingesetzt und im Sommer im Freibad)

    * Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat ergeben, dass bei Stellung des Personals, geringfügiger Erhöhung der Eintrittspreise und Steigerung der Besucherzahlen auf Grund der größeren Attraktivität der Betrieb mit einem geschätzten jährlichen Risikozuschuss durch die VG in Höhe von 5.000 – 10.000 Euro möglich ist

    * Aufbringung der Sanierungskosten: 200.000 Euro im Haushalt (Verkauf Haus Nachtigallenweg) Größere Spendenzusage Es fehlen rund 500.000 Euro

    * Wir sind im Gespräch mit einem möglichen Geldgeber. Wir hatten gehofft, dass die Gespräche bis heute konkreter wären, als sie sind. Wir können leider derzeit nicht mehr hierzu sagen.

    Sachstand Abstimmung mit VG

    * Wir sind in intensiven Gesprächen mit der Verbandsgemeinde. Wie bereits erwähnt hat die VGV unser Konzept durch einen Gutachter beurteilen lassen. Da es sich um eine noch nicht so etablierte Technik handelt haben wir das Gutachten ausdrücklich begrüßt, da es auch für uns ein weiterer Sicherheitscheck ist. Der Neptunfilter wird bisher in rund 25 öffentlichen Bädern betrieben, das sind rund 15 % aller öffentlichen Bäder, die als so genannte Kleinbadeteiche betrieben werden.

    * Da die Ergebnisse des Gutachtens und der anschließenden Abstimmung zwischen VGV und FFU den Ratsmitgliedern gegenüber noch nicht kommuniziert wurden sind wir gebeten worden in dieser Sache keine Details zu benennen. Nur so viel, auch wir haben unsere Position mit einem Gutachten untermauert, das wir am vergangenen Montag bei einem Gespräch der VGV übergeben haben.

    * Wir haben vereinbart, dass wir Anfang nächsten Jahres die Gelegenheit haben werden unser Konzept und unsere Vorstellungen dem Verbandsgemeinderat vorzustellen.

    Ich bitte um Verständnis, dass wir um die Zusammenarbeit mit der VGV nicht zu erschweren, denn der Betrieb wird uns ohne die VGV nicht gelingen, nicht mehr sagen können.

    Weiter Überlegungen:

    * Wir müssen im nächsten Jahr unbedingt wider Veranstaltungen und Aktionen umsetzen, damit wir nicht aus den Köpfen verschwinden.

    Hier noch Mals der Aufruf, wir brauchen jemanden, der sich selbständig und federführend um diesen Punkt kümmert.

    * Spendenaktion: Wir möchten gerne zu einer Spendenaktion aufrufen. Hierfür möchten wir aus den alten Becken Fliesen entnehmen und diese „Verkaufen“. Vorgestellt haben wir uns Silber- (100 €), Gold- (250 €) und Platinfliesen (500 €).

    Die Fliesen könnten z.B. mit dem Firmenlogo / Unterschrift / Widmung versehen werden und später zu einem großen Mosaik am Eingang des Bades zusammengesetzt werden. Jeder Spender erhält natürlich eine Urkunde. Man könnte auch überlegen, ob man dies mit einem Vergünstigten Eintrittspreis oder Freikarten verknüpft.

    Hierfür können wir Spendenquittungen ausstellen. Denkbar ist auch, dass das Geld zunächst auf ein Konto eingezahlt wird und erst wenn es tatsächlich zur Sanierung kommt eingesetzt wird. Wenn nicht könnte das Geld wieder ausgezahlt werden.

    Wer hier kreative Ideen zu hat und vor allem Lust zur Umsetzung möchte sich bei uns melden.


      Vorschlag Werner Henneker

    Ich schlage vor die Aktion 1000 x 500 oder 2000 x 250 zu starten.

    Das heißt, wir benötigen 1000 Leute, die jeweils 500 Euro für die Wiederherstellung des Unkeler Schwimmbades zur Verfügung stellen (spenden). 1000 Leute sind rund 8 % der Bevölkerung der Verbandsgemeinde Unkel. Alternativ 2000 Leute mit einer Spende von 250 Euro.

    Diese „Anteilseigener“ könnten damit belohnt werden, dass sie lebenslang freien Eintritt erhalten. Weiter könnten die Namen auf einem besonderen Gedenkstein verewigt werden.

    Wenn das klappt, wäre eine Summe von 500.000 Euro vorhanden, was dazu führen würde, dass eine Sanierung sofort in Angriff genommen werden könnte.

    Natürlich könnten einzelne Leute auch mehrere Anteile zeichnen. Das dies eine sehr ernst gemeinte Aktion ist, möchte ich damit unterstrichen, dass ich heute sage, dass ich 5 Anteile (meine Familie besteht aus 5 Mitgliedern) zeichnen werde.

    Wenn die Versammlung der Meinung ist, diese Aktion zu starten, dann sollten wir die Rahmenbedingungen wie Treuhandschaft etc. möglichst schnell festlegen

    Anmerkung: Die anwesenden Mitglieder begrüßten diese Aktion. Es wurde beschlossen eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich um die Ausarbeitung der Aktion kümmert. Mit Treuhandschaft ist gemeint, dass das Geld zunächst auf ein gesondertes Konto eingezahlt würde, bis definitiv fest steht, dass das Geld zusammengekommen ist und dass der Verein die Sanierung übernimmt.

    Es wurde vorgeschlagen, den Einstiegspreis für Spenden niedriger zu wählen.

     


    Tätigkeitsbericht des Vorstandes:

    Der Jahresbericht des Vorstandes bezieht sich auf die Zeit seit der letzten Jahreshauptversammlung am 27. August 2008.

    Der Vorstand tagt nach wie vor durchschnittlich einmal im Monat. Hinzu kommen weitere Ortstermine, Gespräche mit der Verbandsgemeinde, Fachplaner und Gutachtern sowie Veranstaltungen.

    In der letzen Mitgliederversammlung wurde die Machbarkeitsstudie für ein Naturbad sowie eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Sanierung und den Betrieb vorgestellt worden. Demnach werden die Investitionskosten für die Sanierung des Bades als Naturbad mit rund 800.000 Euro beziffert (ohne Gebäude und Außenanlage). Nach Abzug der bereits vorhandenen bzw. zugesagten Mittel bleibt ein nach aufzubringender Betrag von 500.000 Euro.

    Vom 5. bis 7. September 2008 war der Förderverein mit einem Reibekuchenstand auf dem Wein- und Heimatfest in Unkel vertreten. Über die hier gemachten Einnahmen wird unsere Kassenführerin Hilla Welsch nachher berichten. Mein Dank geht hier vor allem an Hilla und Juppi Welsch, die nicht nur die ganzen Vorbereitungen federführend gemacht haben, sondern auch mit ihren Töchtern einen Großteil des Betriebes übernommen haben. Der Dank geht aber auch an die Helferinnen und Helfer, die sich für die diversen Schichten haben einteilen lassen.

    Im September 2008 haben wir dann als Werbeobjekte rund 1000 Quitscheenten in fleißiger Heimarbeit mit unserer Internetseite bedruckt. Hier geht der Dank an Robin Syllwasschy, der die Druckmaschine organisiert hat und an meinen Mann, Wolfgang Lorenzini, der 2 Tage im Schuppen die Entchen bedruckt hat. Die Entchen sind schon bei verschiedenen Gelegenheiten unters Volk gestreut worden.

    Im Oktober 2008 stand in den Herbstferien das Zirkuszelt auf dem Freibadgelände zur Verfügung. Hier hat am 12.10. die Aktion „Gemeinsames Suppe auslöffeln“ statt gefunden. Zwischen 70 und 80 Gästen tummelten sich zeitweise auf dem Freibadgelände. Die Initiatorin der Veranstaltung war Gudrun Küpper. Sie hat durch ihre persönliche Ansprache insgesamt 17 Suppenspenden organisiert, die allesamt großen Anklang fanden(Hühner-, Tomaten-, Zwiebel- und Kartoffelsuppe, Kürbis-, Bärlauch-, Weiße-Bohnen-, Wild- oder Käse-Lauch-Suppe, Sauerkraut-, Möhren, Graupensuppe oder Rieslingsuppe, ausländische Rezepturen spanische Linsensuppe, ungarische Pustasuppe, türkische Suppe und italienische Minestrone.) Dir liebe Gudrun auch heute noch mal ganz herzlichen Dank für diese große Mühe und die viele Arbeit.

    Am 17.10. gab die Gruppe Chantal ein Konzert zu Gunsten des Fördervereins im Zirkuszelt. Der Verein war hier seinerseits beim Getränkeverkauf behilflich. Die Einnahmen gingen an den Verein.

    Am Tag zuvor 16.10. war der Vorstand bei einem Gespräch mit der Verbandsgemeinde Verwaltung und hat die erarbeiteten Unterlagen (Machbarkeitstudie, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Betriebskonzept) übergeben. Die VGV kündigte an, die Unterlagen von einem externen Gutachter prüfen zu lassen. Der Vorstand war hiermit einverstanden und begrüßte dies.

    Im Dezember hat der Förderverein im Vorteil Center in Unkel, an einem Verkaufsoffenen Sonntag den Verkauf von Christstollen übernommen. Die Einnahmen sind dem Förderverein zu gute gekommen. Hierbei haben wir unsere Flyer und Quitcheentchen verteilt.

    Am 14. Februar 2009 haben wir uns ein weiteres Naturbad angesehen. Das Freibad Rockenhausen bei Kaiserslautern. Dies Bad wird mit einem offenen Filterteich betrieben. Wir haben uns hier zahlreiche Tipps und Ideen mitgenommen. Das Bad wurde mit Landesmitteln saniert und wird kommunal betrieben.

     

     

    Am 26. Februar fand ein weiteres Gespräch mit der VGV und dem Gutachter statt. An diesem Termin wurden dem Gutachter die Unterlagen übergeben.

    Am 07.03. besuchte uns UNKEL-TV.de und hat das folgende Video aufganommen.

     

    Im Februar / März 2009 hat der FFU die Verbandsgemeinde und die Ratsmitglieder dazu aufgefordert, das Freibad für Gelder aus dem Konjunktur II Paket vorzuschlagen Anfang März hat sich der Verbandsgemeinderat dafür ausgesprochen dies zu tun. Wir wurden dann gebeten bis zum 16. März (innerhalb einer Woche) bauantragsreife Pläne einzureichen Dies haben wir am 9. März getan und am 12. März den Antrag mit unterzeichnet.

    Am 23.04.2009 haben wir auf Einladung das Konzept des Naturbades und unsere Betriebsüberlegungen bei der Mitgliederversammlung des Touristik und Gewerbe Unkel e.V. vorgestellt.

    Am 14. Juli haben wir das Gutachten der VGV erhalten.

    Am 20. Juli haben wir ein Radio Interview für SWR 4 gegeben. Ein Mitschnitt war uns zwar zugesagt, diesen haben wir jedoch leider nicht erhalten.

    Am vergangenen Montag (23.11.) hat dann ein weiteres Gespräch mit der VGV statt gefunden.

    Fazit: Der ein oder andere hat bei meinem Jahresbericht sicherlich die diversen Veranstaltungen vermisst, die wir in den Vergangenen Jahren gemacht haben. Wir bedauern dies ebenfalls sehr, da diese Veranstaltungen ja nicht nur dazu dienen Geld für den Verein einzunehmen, sondern vor allem dazu das Freibad in den Köpfen am Leben zu erhalten. Wir sind derzeit in einer Phase, wo hinter den Kulissen einige Dinge passieren, die aber noch nicht spruchreif sind. Es wäre daher umso wichtiger durch Aktionen immer wieder auf uns aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass sich die Sache keinesfalls „tot läuft“ oder von „alleine erledigt“.

    Allerdings können wir als Vorstand dies nicht alleine stemmen. Bis auf wenige Ausnahmen, die ich hier explizit nicht meine und bei denen ich mich für ihre Unterstützung bedanke, haben wir große Schwierigkeiten Mitstreiter zu finden. Nahezu alle unsere Aufrufe sich für die Mithilfe bei Veranstaltungen und Aktionen zu melden blieben unbeantwortet. Das Resultat, es findet nichts mehr statt.

    Ich appelliere hier noch Mals mit allem Nachdruck: jedes Vereinsmitglied ist hier gefordert auch in Eigenregie an uns heranzutreten und Veranstaltungen zu organisieren. Wir als Vorstand möchten natürlich eingebunden werden, aber der Verein ist keine 6 Mann Show. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass wir mit euch Allen großes vorhaben, wenn es zu einer Sanierung und den Betrieb des Bades kommt.

    Der Verein hat derzeit 455 Mitglieder. Da geht doch noch was.

     

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    Förderverein Freibad Unkel startet Spendenaktion 1000 x 500

    Jeder sollte sich angesprochen fühlen

    Mit der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Kinder hat der Förderverein Freibad Unkel e.V. seine groß angelegte Spendenaktion „1.000 x 500“ gestartet. Mit Hämmern und Meißeln rückten die Kinder den Fliesen im alten Jugendbecken des geschlossenen Freibads in Unkel zu Leibe, um ihnen als „Spendenquittung“ eine neue Bedeutung zu geben. Mit dem Geld der Spendenaktion soll ein finanziellern Eigenbeitrag zur Sanierung des Freibades der Verbandsgemeinde Unkel geleistet werden.

    Dabei soll nicht gekleckert, sondern geklotzt werden. Der Name der Spendenaktion ist Programm: 1.000 Bürger aus Unkel, Erpel, Bruchhausen und Rheinbreitbach mit allen Ortsteilen sowie Freibadfreunde aus der Region sollen dazu bewegt werden, je 500 Euro zu spenden. Aber auch wem 500 Euro alleine zu viel sind, soll sich angesprochen fühlen: Neben Einzelpersonen können auch Gruppen wie beispielsweise Firmenbelegschaften, Vereine, Nachbarschaften, Familien, Freundeskreise, Schulklassen usw. gemeinsam spenden.

    „Wir sind uns sicher, wenn jeder Einzelne mitmacht und entweder selber spendet oder aber eine Spendeninitiative startet, können wir gemeinsam unser Ziel erreichen und unser Freibad retten“, zeigt sich der Vereinsvorstand optimistisch.

    Jeder Spender erhält eine Originalfliese aus dem alten Schwimmbecken, die er mit seinem Namen oder Logo gestalten kann. Wenn das Freibad wieder in Betrieb geht, werden die Fliesen zu einem großen Spendenmosaik zusammengesetzt und an einer geeigneten Stelle im Freibad angebracht. Außerdem wird es für alle Spender am Eröffnungstag eine Überraschung geben.

     

    Für die Spendenaktion hat der Förderverein bereits ein Treuhandkonto
    bei der VR-Bank Neuwied-Linz / Geschäftstelle Unkel
    Kontonummer 54 00 610
    Bankleitzahl 574 601 17

    eingerichtet. Das gespendete Geld wird nur verwendet, wenn die Sanierung des Bades tatsächlich gelingt. Sollte der Verein scheitern, wird das Geld an die Spender zurück überwiesen. Daher gibt es eine Spendenquittung auch erst, wenn das Geld für den genannten Zweck eingesetzt wird.

     Den ersten Erfolg konnte der Vorstand schon verkünden: 9.000 Euro wurden bereits auf das Konto eingezahlt, für weitere 1.000 Euro liegen feste Zusagen vor.

    „Gerade jetzt, wo wir auch wieder Fördergelder aus Mainz zugesagt bekommen haben, wäre es fantastisch, wenn wir gemeinsam unseren Teil zum Gelingen des Projektes beitragen könnten“, appelliert der Vorstand an alle Spender, „jetzt zeigt es sich, wie ernst es den Menschen hier mit dem Wunsch nach einer Wiedereröffnung des Freibads ist.“

     

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    Nikolauslauf TUS Erpel

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    Adventsbasar

    Adventsbasar zu Gunsten des Freibades im Rathaus der Verbandsgemeinde Unkel

    An den ersten beiden Adventswochenenden hat im Rathaus der Verbandsgemeinde Unkel ein Adventsbasar statt gefunden. Karl Zimmermann hat seine handgefertigten, Krippenställe, Holzspielzeuge und Adventsartikel zu Gunsten des Fördervereins Freibad Unkel verkauft. Zehn der schönsten Stücke wurden für die Tombola zur Verfügung gestellt.

     

    Gewonnen haben die folgenden Losnummern:

    11 – 87 - 104 – 106 – 115 – 129 – 138 – 189 – 206 - 210

    Die Gewinne können im Scheurener Hof abgeholt werden.

    Der Förderverein Freibad Unkel e.V. dankt Karl Zimmermann für diese Aktion sowie allen Unterstützern für die Kuchenspenden und die Hilfe beim Kaffee und Kuchenverkauf.

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