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Pressemeldung 07.12.2007 Förderverein Freibad Unkel e.V. stellt ein neues Konzept vor Machbarkeitsstudie für ein Schwimmbad mit biologischer Wasseraufbereitung in Auftrag gegeben. Verbandsgemeinde Unkel – „Wir haben eine Möglichkeit gefunden, ein Schwimmbad mit biologischer Wasseraufbereitung auch im Hochwasserbereich zu realisieren“ dies teilte der Vorstand des Fördervereins Feibad Unkel e.V. jetzt mit. „Um belastbare Zahlen zu den Sanierungskosten und den zu erwartenden Betriebskosten zu bekommen, haben wir auf unsere Kosten eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben“. Bei der jährlichen Mitgliederversammlung im September schien der Bau eines „Naturnahen Bades“ zwar bereits erstrebenswert, aber im Hochwasserbereich unmöglich zu sein. Ein erforderlicher Klärteich müsste durch den Bau eines Dammes vor den Schlammeinspülungen geschützt werden, was im Hochwasserbereich jedoch nicht zulässig ist. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück außerhalb des Hochwasserbereiches blieb erfolglos. Kurz nach der Mitgliederversammlung meldete sich ein erfahrenes Planungsbüro aus Bamberg bei den Vorstandsmitgliedern und stellte eine Alternative zum Reinigungsteich vor. Das Konzept: Nach einer gemeinsamen Ortsbesichtigung mit dem Förderverein und der Verbandsgemeindeverwaltung hat der Planer einen ersten Vorentwurfsplan erstellt. Das große Schwimmerbecken bleibt erhalten, seitlich wird ein Nichtschwimmerbereich integriert. (siehe Plan) Die beiden Schwimmbereiche werden durch einen breiten Holzsteg, unter dem man hindurch schwimmen kann, von einander getrennt. Drei 50m Bahnen und der 5m Sprungturm bleiben erhalten. Der Planer schlägt vor, die Becken mit Folie auszukleiden. Man habe bereits eine Vielzahl an Bädern, die auch von der Größe her mit Unkel vergleichbar sind, in dieser Art ausgeführt und hier sehr gute Erfahrungen gemacht. Andere Beckenausführungen wurden ebenfalls angefragt, hier liegen bereits verschiedene Angebote vor. Was letztendlich ausgeführt wird hängt von verschiedenen Faktoren, wie den Kosten, aber auch der Zustimmung des Gesundheitsamtes ab und ist daher noch offen. Das ganz große Plus einer Sanierung mit einer biologischen Wasseraufbereitung wäre, dass wir neben den bereits vorhanden Alleinstellungsmerkmalen – großes Becken, große Liegewiese mit altem Baumbestand und Sprungturm- ein weiteres hinzu bekommen: Wir wären das erste Bad im Umkreis, dass auf den Einsatz von Chemikalien verzichten könnte. Zudem liegen die Bau- und Betriebskosten erfahrungsgemäß unter denen für ein herkömmliches Bad. Als ersten groben Schätzwert für die Sanierungskosten wurden seitens des Planers 800.000,- EURO genannt (die Sanierung der Gebäude ist nicht enthalten). Um die Kosten für die weitere Planung zu konkretisieren hat der Förderverein 3000,- EURO in die Hand genommen und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Zudem gab es in den vergangenen Wochen Gespräche mit der Verbandsgemeindeverwaltung, den politischen Fraktionen und der für den Hochwasserbereich zuständigen Behörde, denen jeweils das neue Konzept vorgestellt wurde. Als nächstes soll ein Vorschlag für ein Betreiberkonzept ausgearbeitet werden. Auch hier sieht sich der Förderverein in der Verantwortung. „Es muss aber allen klar sein, dass dies nur in Kooperation mit der Verbandsgemeinde geht“, macht Lorenzini deutlich, „alleine können wir das finanziell auch nicht bewältigen“. Zudem wird der Förderverein Kontakt zu bereits ausgeführten Bädern aufnehmen und sich hier über deren Erfahrungen informieren. Auch die ersten Gespräche mit Sponsoren wurden schon geführt und auch hier kann bereits ein Erfolg vermeldet werden. „Auch wenn noch kein Name genannt werden soll, so können wir doch sagen, dass wir eine feste Zusage für eine sehr großzügig Unterstützung haben“, sagte Thomas Ottersbach, 2. Vorsitzender des Vereins. Trotz dieser guten Entwicklung braucht der Verein noch mehr Mitglieder um eine noch gewichtigere Stimme zu bekommen. Mehr zum Thema Bäder mit biologischer Wasseraufbereitung sowie Referenzobjekte gibt es auf der Internetseite www.wasserwerkstatt.com.
Laden Sie den kompletten Entwurf hier.
Sanierungskonzept für das Freibad Unkel, Stand September 2007 Bei der Jahreshauptversammlung im September 2007 wurde das Sanierungskonzept für das Freibad der Verbandsgemeinde Unkel vorgestellt. Das Fazit: Lesen Sie den kompletter Bericht hier.
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